One Night Stand

P

P – hm, wahrscheinlich sollte ich mir andere Verfremdungen überlegen, da es in meinem „Verlauf“ zu mehreren P’s, M’s und K’s und so kommt / kam. Gegebenenfalls sollte ich die Weiber einfach durchnummerieren, was zugegeben noch abwertender wäre, als das Ganze sowieso schon ist. Aber gut, lassen wir das erstmal bei Seite… zumindest bis der Fall der doppelten Abkürzungen eintrifft.

Zwischen oder nach dieser K-Geschichte, von der ich zuletzt berichtete entschloss ich mich wieder in einem Club zu arbeiten. Ich hab das damals neben meiner Grundwehrzeit bereits getan, weil ich mir ein paar Euro dazuverdienen wollte und es mit meiner Ersten zu dem Zeitpunkt sowieso nicht so toll lief. Ich entschloss mich dann aber den alten Discojob aufgegeben, um mich wieder mehr auf die Beziehung zu konzentrieren – hehe. Bullshit… ich bin rausgeflogen, weil ich mich total besoffen daneben benommen habe… doch der offizielle Grund ist, dass ich’s für meine damalige Freundin tat.

Wie dem auch sei, lange Zeit war ich dann in keiner Disco tätig, weil ich einfach dem Stress mit M entgehen wollte. Nachdem die Beziehung gescheitert ist… oder war… stand einem neuen Job in einem Club natürlich nichts mehr im Wege. Ironischerweise hat mich meine erste Freundin sogar auf den Posten aufmerksam gemacht, mir gesagt, dass demnächst ein neuer Club eröffnen würde und die wohl noch Leute suchen würden. Anfang vom Ende – könnte man sagen oder viel mehr der Start in eine zweijährige Schwanzparade.

Über zehn Ecken bin parallel zu meiner Anstellung im Club zu einem Posten als Fotograf und Promoter bei KWICK! gekommen… KWICK! – die Fickcommunity wie ich die Seite später nannte oder heute noch nenne, auch wenn ich dort nicht mehr aktiv vertreten bin.

Da ich in PF als Barkeeper arbeitete konnte ich aus Konkurrenztechnischen Gründen natürlich nicht in der gleichen Stadt als Promoter für andere Clubs arbeiten… in KA wiederum war das dann jedoch egal. Meine damalige Personalchefin aus PF hat mir sogar Geld gegeben, dass ich nach KA zum anderen Job fahren konnte… keine Ahnung wie ich das immer hinkrieg, aber manchmal habe ich echt das Gefühl, dass mir gerne Geld geben. Nunja.

Bin dann also nach Karlsruhe gefahren um dort das erste Mal als Promoter zu arbeiten, zugeben es war kein wirklich anspruchsvoller Job… ich stand im Eingangsbereich und verteilte Herzchen mit Nummern, die ich auf die Titten der ankommenden Singlefrauen heftete.

Irgendwann ist eine Bekannte von mir aufgetaucht, begrüßte und umarmte mich… ich klebte ihr ein Herzchen mit einem festen Griff auf die rechte Brust und zwinkerte ihr dabei zu… „Beruflich Single“ nennt man das… aber gut, war ich ja zu dem Zeitpunkt auch… gib den ein gutes Gefühl und sie geben dir ein gutes Gefühl… Oral zum Beispiel.

Direkt hinter ihr stand eine Freundin von besagter Bekannten, die wieder das typische Klischee bestätigte, dass geilen Weiber immer fette Freundinnen haben. Sie öffnete die Arme und streckte die Brust raus… erwartete offensichtlich, dass ich ihr das Herzchen genau so wie meiner Bekannten verpasse… eben mit einem Griff an die Brust oder was auch immer.

Ich gab ihr das Herz in die Hand, sichtbar enttäuscht schlug sie meiner Bekannten auf die Schulter: „Du hast doch gesagt der würde rumfummeln.“ … jaaah… klar… aber nicht bei dir Babe. Sie gingen feiern und ich widmete mich wieder meine „Arbeit“.

Irgendwann später würde ich sie auch noch nageln, also nicht die Fette, sondern meine Bekannte… doch das ist nicht das eigentliche Thema.

Vielleicht ’ne Stunde später oder so kam mein One-Night-Stand in den Club… kurze Haare, dicke Titten, geiler Arsch… etwas kleiner als ich… kurzum genau mein Fall oder Beuteschema wie auch immer.

Ich verpasste ihr das Herzchen wie meiner Bekannten, wir unterhielten uns nicht wirklich, doch sie grinste mich bei der Aktion an. Damals wusste ich noch nicht, dass das nicht der Abend sein sollte an dem wir haben, konnte mir aber schon denken, dass da irgendwann was laufen wird.

In meiner Pause ging ich an die Bar, wollte mir einen Vodka-Energy holen: „Hey du arbeitest doch hier, du kannst jetzt nichts trinken.“ – Wat? Im Club arbeiten… nüchtern? Was’n das für’n Lappen. Ich habe ihn natürlich dumm angemacht… von wegen was er denn jetzt will, die Fresse halten und mir das bringen soll was ich bestellt hatte… wollte der Wurm nicht, also habe ich mit seinem Thekenchef gequatscht der dann zwar auch meinte, dass das nicht geht, ich aber einfach zu ihm kommen soll, wenn ich was brauche.

Der restliche Abend / Morgen war dann recht langweilig, hab zwar zwei Briefchen gekriegt… die allerdings so einfallslos waren, dass ich mich entschloss an diesem Tag allein heim zu gehen.

Wochen später stand ich wieder in meinem Club an der Theke, beendete meine Schicht jedoch frühzeitig, weil ich sowieso schon über meinen Stunden war und ich ehrlich gesagt gar keinen Bock hatte zu arbeiten. Ich bestellt mir also an der Theke eines Kollegen etwas, trank ein paar Kurze mit ihm und beobachtete die Tanzfläche. Er klopfte mir auf die Schulter, zeigte auf ein Mädel, meinte: „Schau dir die mal an, die hat geile Titten…“ sie kam mir bekannt vor… halt was? Kurze Haare, dicke Titten, geiler Arsch… die kenn‘ ich doch…

Sie kam an die Theke, bestellte etwas bei meinem Kumpel. Er starte ihr penetrant auf die Möpse, grinste sie an, deutete auf ihre Oberweite und hob beide Daumen, sie grinste zurück und lief davon. Er schwärmte von ihr, bis ich ihm sagte, dass es mich ankotzen würde, wenn ich jetzt arbeiten müsste und das er mir zwei Klopfer geben soll. Ich nahm die Klopfer von der Theke, ging zu ihr… sie schien allein zu sein. Drückte ihr einen der Klopfer in die Hand, drehte meinen um und klopfte auf den Tisch, wie man das eben so mit Klopfern macht. Sie schloss sich mir an, schaute auf den Namen des kleinen Fläschchens und lächelte. Auf der Flasche stand „FICKEN“ … das Hype-Getränk #1 damals. Ich lächelte zurück und ging in den Raucherbereich ohne etwas zu erwarten.

Ich bestellte mir noch ein, zwei Jacky-Cola, vielleicht waren es auch sechs und ging wieder zurück in den Bereich wo ich sie zuletzt gesehen hatte. Ging auf die Tanzfläche und sie ließ nicht lange auf sich warten, kam zu mir, wir tanzten. Sie nahm mich an die Hand, zog mich zur Theke, bestellte etwas um sich für die Klopfer zu revanchieren… siehe da „FICKEN“… vielleicht die Antwort auf meine „Frage“ von vorher.

„Kann ich deine Nummer haben?“ – ich nahm ihr Handy und tippte sie für sie ein. Als sie meine Nummer einspeicherte schaute ich aufs Display… sie hat keinen Namen eingeben… wie auch, immerhin hatten wir uns noch nicht einmal bekannt gemacht. Wir gingen wieder auf die Tanzfläche., kamen uns näher, küssten uns… sie schob mir die Hand unters Shirt, fuhr an meinem damals noch deutlich schlankeren Bauch entlang. Ich konnte die Blicke meines Kollegen an der Theke spüren… und die von meiner besten Freundin an der anderen Theke… schaute mich um und musste feststellen wie mich sogar meine Personalchefin beobachtete. Sie suchte den Augenkontakt vom Rand der Tanzfläche, als ich diesen erwiderte schüttelte sie nur den Kopf.

Zugegeben ich war schon gut dabei… und Frau Kurzhaar auch… wenig später gab sie mir zu verstehen, dass sie mal aufs Klo muss und ich warten soll, was ich auch tat. Während sie auf Toilette war, kam ein anderer Kollege auf mich zu, legte den Arm um mich, lachte: „Denkste da läuft heute noch was?“ Ich: „Klar.“ … er lachte und ging weiter.

Wenig später kam sie wieder von der Toilette, zog mich zur Seite: „Wie schaut’s aus? Zu dir oder zu mir?“ – Was? Im Ernst jetzt? Mein erster ONS und dann so typisch… keine Ahnung… ich mein flach… aber hey… wieso nicht: „Naja ich wohn außerhalb und du?“ – „10min zu Fuß.“ … „Also zu dir.“

Also zu ihr…

Wir gingen an die Garderobe, holten unsere Jacken, zahlten, gingen händchenhaltend die Treppen runter, an den Türstehern und meinem Chef vorbei: „Schönen Abend dir noch…“ rief mir mein Chef hinterher. „Werd ich haben, entgegnete ich…“

Als wir zu ihr liefen und kurz an der Ampel standen, fing sie plötzlich an gesprächig zu werden: „Ich mach sowas normalerweise nicht“ – ja ist klar – „Also wenn du nur willst musst es sagen, ist voll okay… wenn mehr wäre auch schön… aber du machst das sicherlich regelmäßig…“ – „Wie kommst du drauf? Das ist das erste mal das ich mit einer einfach so mitgehen.“ – „Ja ist schon klar, du bist Fotograf, arbeitest im Club… hast bestimmt jedes Wochenende eine andere.“ – „Nein wirklich, du bist die Erste wo ich das mach‘.“ – „Wie gesagt, wenn nur ist das auch okay…“ – „Sehen wir dann…“ – Erstmal Stichprobe machen dachte ich mir und ehrlich gesagt hatte ich damals gar keinen Bock auf eine Beziehung, immerhin musste ich die letzte noch verarbeiten.

Es war wie sie sagte… gute 10 Minuten bis wir bei ihr waren. Sie schloss die Tür auf, ich schaute mich im der Wohnung um… Kinderzimmer… hm. „Keine Sorge, der ist bei seinem Dad…“ Öhm okay. „Setz dich doch, willst was trinken?“ Ich schaute mich noch ein wenig im Wohnzimmer um, bemerkte sofort Fotos von ihr in Unterwäsche an der Wand… „Oh Shit… Maneater… oh ja.“ ich behielt die Gedanken natürlich für mich und setzte mich auf das Sofa. Scheinbar hatte sie nur eine Zweizimmer-Wohnung, weil ihr großes Bett direkt hinter dem Sofa stand. Sie setzte sich mir entgegen auf meinen Schoß… küssten uns wieder und ich zog ihr das Top aus. Öffnete den BH, berührte ihre Nippel.

„Du weißt doch gar nicht wie ich heiße…“ – scheiße erwischt: „Sollen wir nicht einfach aufs Bett gehen?“ Ich warf sie über das Sofa aufs Bett, zog mir die Klamotten bis auf Shorts aus und ging zum Lichtschalter… „An oder aus…“ – „Is mir egal…“ zack aus… lag aber nicht an ihr, eher an mir… ist aber eine andere Geschichte. Ich legte mich neben ihr aufs Bett, sie griff mir in die Boxershorts, holte ihn raus und rutschte nach unten.

Ooooh fuck… Zungenpiercing, dass ich das jetzt erst merke. Hm. Ich ja… keine Ahnung… bin kein großer Freund von Blowjobs… oder gewesen, wie auch immer… zog ihr also den Rest aus und fing an sie zu lecken… Gott.

Hab‘ so ziemlich jede Pussy, jeden Arsch vergessen oder eher gesagt das Gefühl wie es war drin zu stecken… aber diese Möse… so glatt… keine Ahnung… vielleicht hat sie sich die Haare weglasern lassen oder sie gerade vorher frisch gewachst… jedenfalls… wow.

Ich drehte sie um, kniete mich hinter sie, steckte ihr den Schwanz rein… geil. An und für sich alles super, wenn sie nicht so geschrien hätte… ich dachte zwischenzeitlich ich würde ihr ggf. weh tun, was aber nicht an der Große liegen konnte… hehe. Krass… was die Nachbarn gedacht haben müssen. Ich musste mir wirklich die Ohren zuhalten so laut war sie… hehe, scheiße… muss immer noch lachen, wenn ich dran denke.

Sie hatte ein Tattoo auf dem Rücken, zwei geschwungene Augen, jeweils eins auf jedem Schulterblatt… wahrscheinlich wurde sie zu oft verarscht und dachte daher, dass es besser wäre hinten Augen zu haben… naja steckt man nicht drin… oh halt, ich in dem Moment schon.

Es ging eine ganze Weile: „Zu viel getrunken?“ … oh Mädchen, echt jetzt… wie soll dir denn bei solchen Sprüchen einer Abgehen… „Besser als nach zwei Minuten zu kommen“ … natürlich war ich voll wie ein Eimer, sodass es mir quasi unmöglich war zu kommen, sie hatte offensichtlich keine Probleme damit… also mit dem Kommen. Als sie soweit war, hörte ich auf legte mich neben sie… „Wenn du nicht hier pennen willst, kann ich dich auch heim fahren… kannst aber auch gern bleiben…“ ehm klar?! Denkste ich will dich nur einmal knallen, erstmal wieder bisschen nüchtern werden, dann geht’s auch besser oder mit meinen Worten: „ ruhig erstmal…“

Sie kuschelte sich an meine Brust, schlief ein… und ich… ich war noch wach, machte mir Gedanken – wie so oft – so sieht also ein One-Night-Stand aus… ja? Bin auch kurz weggenickt, wieder aufgewacht… fing an an ihr rumzuspielen, sie wachte auf… Runde 2… diesmal gings auch schneller, sodass ich beruhigt schlafen konnte.

Am nächsten Morgen weckte sie mich: „Ich mach mich eben fertig, dann kann ich dich heimfahren bevor ich auf Arbeit muss, wenn du magst.“ – „Ja klar…“

Während sie im Bad war sah ich ihren Geldbeutel aufm Tisch liegen… überlegte ob ich einen Blick wagen soll… und die Neugier hats ermöglicht, zog ihren Ausweis aus dem Geldbeutel „P aus D“ … ha, eine Landsfrau… klar, eine Wessi hätte das sicher nicht so gemacht… leicht zu haben… die Ossiweiber.

Und jaah… ich weiß, sowas macht man nicht und ganz viel Moral und Predigt und tralala… aber ich wollte zumindest ihren Namen wissen und jetzt noch fragen wäre noch blöder gewesen… „Ach übrigens ich bin… und du?“

Sie fuhr mich wie versprochen bis vor die Haustür, wir küssten uns zum Abschied und ich ging heim, wo meine Mutter schon wartete: „Wo kommstn du her?“ – „Hab ne Ossi geknallt…“ und bin duschen gegangen.


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