Eine Woche rauchfrei

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Erstaunlicherweise ging es leichter von der Hand als ich es mir die Wochen und Monate zuvor vorgestellt hatte. Ich nahm mir immer mal vor mit dem aufzuhören doch draus geworden ist bis vergangene Woche nichts.

Wahrscheinlich ist es einfach leichter, wenn man sich nicht zu etwas gezwungen fühlt – ich habe mich quasi selbst nicht dazu gezwungen, sondern aus Überzeugung gehandelt und dachte einfach: „Na warte, euch zeig ichs…“ und zack seither nicht ein Zug.

Klar ist es immer noch gewöhnungsbedürftig hier zu sitzen, so ganz ohne Kippe im Mund, keine heiße Asche die auf die Tasten fällt oder mir den Schreibtisch versaut… es ist einfach sauber, alles ist aufgeräumt… mein Zimmer sieht gut aus – es stinkt nicht mehr nach kaltem Rauch und statt buchstäblich in die Luft zu blasen habe ich genug übrig, um meine Ernährung umzustellen.

Sitz‘ im Moment hier, tippe und pfeif‘ mir ’ne Wassermelone rein. Hehe, was ist nur los mit mir. Mein Mitbewohner meinte schon was denn los sei, ob ich jetzt erwachsen werden will oder sowas in der Art…

… hm erwachsen werden – wer will das schon? Aber wir müssen und vor allem muss ich endlich.

Ich hatte immer irgendwelche Ausreden, um die Dinge die mich stören nicht ändern zu müssen und meine # sind daran kaputt gegangen… woran ich wiederum kaputt gegangen bin… Teufelskreis.

Gut man könnte jetzt auch wieder sagen, dass es keine Frau in meinem gab, die es wert gewesen wäre… aber ja, damit würde ich es mir auch nur wieder leicht machen.

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Kann natürlich auch sein, dass es mir leichter fällt nicht zu rauchen, weil ich so viele andere Dinge gleich mit geändert habe. Ich bewege mich wieder regelmäßig – zwar weder schnell, noch weit, aber dafür dass ich Jahre lang nichts gemacht habe, bin ich für den Anfang zufrieden.

Nüchtern betrachtet jedoch sind 1,6km in 12 Minuten gar nichts – aber ehrlich gesagt bin ich bisher auch nicht gejoggt, nur zügig gelaufen. 2,8km in 12 Minuten wäre gut für mein Alter… alles andere grenzwertig bis schlecht… aber das nur so am Rande. In erster Linie geht es mir momentan um die Beschäftigung und darum, dass ich nachts wieder schlafen kann… funktioniert zwar immer noch nicht richtig, aber schon wieder etwas besser. Neben der mehr versuche ich auch gänzlich auf Zucker zu verzichten… das heißt auch keine #Energydrinks mehr … naja brauche ich ja auch nicht mehr, da ich mich nicht mehr den ganzen Tag über müde fühle wie die Jahre zuvor. Kaffee ist auch gestrichen, weil… gut ehrlich gesagt mochte ich Kaffee nie wirklich, wenn dann nur mit viel Milch und Zucker oder wie eine meiner Ex‘ meinte: „Schnuffi du trinkst Zucker und keinen Kaffee.“ – ergo auch gleich mit gestrichen.

Kein Koffein und ich bin nicht müde? Krass. Ich mein vergangene Woche habe ich 49 Stunden gearbeitet… 49… wo ist die nur hin?

Wecker 5:30 Uhr, fertig machen, 6 Uhr Arbeit, 15 Uhr Feierabend, heim, duschen, 2 Folgen Lie To Me 1-2 Stunden raus (Laufen, Radfahren, etc.), wieder duschen und dann ins Bett. Zwischendrin noch bissl mit paar Mädels geschrieben und das war’s für den Tag… habe nicht mal und Lust zum Zocken.

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… apropos , ich verzettel mich hier schon wieder. Morgen früh wird #tätowiert (anderes Thema) sollte also auch langsam ins Bettchen.


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Über den Autor

Eric

meska.me ist meine persönliche Blog-Mischmasch-Alles-Seite auf der ich hin und wieder Gedanken und Eindrücke rund um Themen die mich eben derzeit beschäftigen veröffentliche. Scheut euch bitte nicht Kommentare zu hinterlassen, egal ob positiv oder negativ - Feedback ist Feedback und nur so kann man für die Zukunft lernen.

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