Liebe?!

L

– so ein mächtiges Wort. Per Definition bezeichnet die starke Zuneigung oder tiefe Verbundenheit zu einem anderen , Tier oder Gegenstand. Doch ist so viel mehr.

Vor ein paar Jahren fragte mich einmal eine was für mich bedeutet – sie war einige Zeit lang ruhig und dann verblüfft, als ich ihr meine Antwort gab.

Ich erinnere mich noch genau an den Moment, als wir in Posen auf einer Bank in der Nähe der Lech, einem Fluss saßen, aber kann mich beim besten Willen nicht mehr an meinen Wortlaut erinnern, was ich zugegeben etwas traurig oder eher schade finde, doch es muss gut gewesen sein… schließlich ist es nicht sehr leicht eine Frau sprachlos zu machen und ihren Gesichtsausdruck werde ich auch nie vergessen.

Nunja, auch wenn mir der englische Wortlaut nicht mehr einfällt, so weiß ich doch mit Gewissheit was für mich bedeutet und irgendwie habe ich gerade das Gefühl dies nieder zuschreiben.

Liebe ist für mich nicht nur ein Wort oder die oben beschriebene Definition, nein es ist mehr. bedeutet nicht nur Zuneigung oder Sex, sondern auch , Verständnis, Zuversicht, sich auf den anderen verlassen zu können und manchmal mehr zu geben, als man erhält.

Wenn man jemanden aufrichtig liebt, so zählt weder noch Zukunft, sondern lediglich der Moment. Sicher geht man immer davon aus, dass man sich aus etwas aufbauen und somit gemeinsam in die Zukunft schreiten kann, doch ich wurde zu oft eines besseren belehrt, um weiterhin die und den Glauben an das „ bis in alle Ewigkeit“ aufrecht zu erhalten.

Passend zum Thema:  Licht am Ende des Tunnels

Tatsächlich muss man dankbar sein, dankbar für den Moment, die Zeit, die man miteinander verbringen darf, denn niemand weiß was morgen ist.

Auch, wenn meine letzte Trennung inzwischen länger zurückliegt, als die angehalten hat, so werde ich eine Aussage nie vergessen:

„Eric, manchmal reicht einfach nicht aus…“ – doch reicht aus und vielleicht mag das jetzt naiv klingen, doch, wenn nicht reicht… was denn dann? ? macht nicht glücklich. ? Was nützt es mir gesund zu sein, wenn ich keine  empfinde?

Ich habe kein Problem damit allein zu sein, im Gegenteil ich bin gerne allein, kann mich ganz gut mit mir selbst befassen und letztendlich gibt es immer etwas zu tun… aber einsam… keit ist scheiße.

Während meines Klinikaufenthalts habe ich gemerkt, dass dort zwar niemand allein war, doch allesamt einsam und daran ist jeder kaputt gegangen, ganz unabhängig von sozialem Stand, Intelligenz, Aussehen oder was auch immer. Manche hatten sogar „Partner“ und waren trotzdem einsam.

„Du hättest doch so viele haben können…“ – ja sicher, aber ich möchte niemanden, um nicht allein zu sein, sondern jemanden, um nicht einsam zu sein und wieder lieben zu können. r allein, als in schlechter Gesellschaft und liebe ist doch so viel mehr.

Über den Autor

Eric

meska.me ist meine persönliche Blog-Mischmasch-Alles-Seite auf der ich hin und wieder Gedanken und Eindrücke rund um Themen die mich eben derzeit beschäftigen veröffentliche. Scheut euch bitte nicht Kommentare zu hinterlassen, egal ob positiv oder negativ - Feedback ist Feedback und nur so kann man für die Zukunft lernen.

ein Kommentar

von Eric

Das könnte dich interessieren:

Neuste Kommentare

Monats-Archiv

Made with ❤ near Munich.
© 2013-2019 www.meska.me
Alle Rechte vorbehalten.