Wer bloggt hier?

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Der Typ da zur Linken bin ich an meinem 30. Geburtstag, mein Name ist Eric auch unter Meska_ bekannt und das hier ist mein Blog. Bevor jetzt wieder die Frage nach dem Ursprung des Spitznames kommt, verlinke ich hier einfach mal einen Text, den ich bereits vor einigen Jahren geschrieben habe.

Bevor ich im Mai 2013 diesen Blog hier ins Netz warf, bloggte ich bereits für andere Seiten und war als Redakteur für ein kleines Stadtmagazin tätig, welches in meiner Region leider nach einigen Monaten schon wieder eingestellt wurde.


Zu Beginn meiner “Blogger-Karriere” führte ich ein einfaches digitales Tagebuch auf kwick.de, dies tat ich in erster Linie, um die Trennung von meiner ersten Freundin zu verarbeiten und so auch ein Stück weit Trost durch Fremde zu erhalten. Wenn ich heute darüber nachdenke, klingt das irgendwie traurig, doch es tat mir gut, hat geholfen und ich konnte so einige interessante Menschen kennen lernen.

Dadurch, dass ich zum damaligen Zeitpunkt auch als Fotograf für KWICK! tätig war, wurde ich recht schnell bekannt und mein damaliger Nutzername “Eric_mit_C” hat den Rest dazu beigetragen. Dazu muss man sagen, dass ich immer sehr viel Wert darauf lege, dass mein Name richtig geschrieben wird, ich weder Erik noch Erich heiße und ja… es hat sich einfach so ergeben.

Mit dem Hype um Facebook hat sich KWICK! dann auch ganz schnell erledigt gehabt, ich führte meinen Blog auf Facebook weiter und fing an selbstständig für die jeweiligen Eventveranstalter zu fotografieren. Es hat einige Wochen gedauert bis ich den Leuten verständlich machen konnte, dass ich nicht mehr für KWICK!, Port01 oder was auch immer fotografiere, doch der Name ist irgendwie geblieben.

Aus Eric_mit_C wurde dann eric-mit-c.de – mein erster, richtiger Blog.

Irgendwann hatte ich keinen Bock mehr nur noch persönlichen Scheiß zu schreiben, was wahrscheinlich auch mit der Beschäftigung als Redakteur zu tun hatte und nachdem das Stadtmagazin zu Grunde gegangen war, bzw. mein Chef kein Interesse mehr daran hatte es weiterzuführen und ich es nicht übernehmen wollte, rief ich zeropoint.eu ins Leben – Ein Online-Stadtmagazin für Pforzheim / Calw.

Jetzt hatte ich zwar ein semiprofessionelles Stadtmagazin, konnte aber meinen persönlichen Scheiß nicht mehr abladen. Kurzum hab’ ich das dann auch wieder sein lassen und diesen Blog hier ins Leben gerufen.

meska.me – Meska, weil hab ich oben schon erklärt und .me weil englisch me: mir, mich, ich. Ja gut .me ist eigentlich die Endung von Montenegro, aber wen interessiert das.

Und hier… tja, hier veröffentliche ich eben all das wonach mir gerade der Sinn steht, sprich persönliches, Reviews, Howto’s, weiß der Geier… und es läuft.

Aber wer bist du?

Mein Bruder hat vor vielen Jahren mal gesagt: “Du redest viel, sagst aber nichts.” und ja, jetzt habe ich zwar viel geschrieben, aber wirklich etwas gesagt habe ich damit nicht. Jetzt weiß man zwar grob was ich vorher in dem Bereich gemacht habe und wieso diese Seite entstanden ist, aber über mich persönlich hat man dadurch noch lange nichts erfahren. Klar könnte ich jetzt darauf verweisen, dass es hier im Blog genug Beiträge gibt, wodurch man sich eine Meinung über mich bilden könnte – was natürlich auch jedem zusteht, doch ich werde trotzdem mal versuchen mich selbst zu beschreiben. Gut, wir streichen das mit dem versuchen jetzt wieder, ich machs einfach.

Ich glaube niemand kann sich so wirklich selbst beschreiben und jeder tut sich damit irgendwie schwer. Dann gibt es ja noch das Thema der Fremd- und Eigenwahrnehmung, doch darauf will ich jetzt gar nicht detailliert eingehen.

Ich bin Eric

Jetzt gerade bin ich Anfang 30, wohne in einem kleinen Kaff am Arsch der Welt und versuche mein Leben irgendwie auf die Reihe zu bekommen. An und für sich bin ich recht ehrgeizig, wenn und das ist der große Punkt, wenn ich ein Ziel habe. Sobald ich mir etwas in den Kopf gesetzt hab geht es da nicht mehr so schnell raus, manchmal dauert es ein bisschen länger, aber früher oder später komme ich schon an mein Ziel.

Eines meiner größten Probleme waren bis vor kurzem Depressionen, die ich Gott sei dank überwunden habe – naja gut, Gott hat damit nicht viel zu tun und ehrlich gesagt glaube ich auch nicht an Gott oder so, aber ja… ich habs hinbekommen. Gerade im letzten Jahr war ich im Vergleich zu den Jahren davor recht viel Unterwegs, habe seit Jahren mal wieder Urlaub gemacht, Onlinefreunde im Ausland besucht und auch ein Auslandspraktikum absolviert. Konnte meinen Horizont erweitern und neue Menschen kennen lernen. Habe aufgehört Leute zu be- oder verurteilen und bin irgendwann zu Erkenntnis gekommen, dass jeder so seine Problemchen hat und das es ganz egal ist wie große die Probleme sind, sondern, dass es wichtig ist diese auszusprechen und nicht ewig mit sich rumzuschleppen. Es gibt da einen schönen Text irgendwo über ein Glas Wasser. Sinngemäß ist es egal wie voll oder leer das Glas ist, wenn man es die ganze Zeit mit sich rumtragen muss, wird es einem irgendwann zu schwer. Wer nicht versteht was ich meine… naja, nehm doch einfach mal eine Flasche Wasser in die Hand und streck deinen Arm aus. Das geht eine ganze Weile, irgendwann merkt man es dann schon, der Arm wird schwächer, bis er letztendlich unter dem Gewicht der Flasche zusammenklappt. Ob die Flasche nun halbvoll oder komplett gefüllt ist spielt dabei keine Rolle, früher oder später schafft man es einfach nicht mehr sie oben zu halten.

Tja… und so war das mit meinen Problemen, ich dachte wenn ich darüber schreibe wirds mir besser gehen und es hat auch immer geholfen – zumindest für den Moment. Ich glaube es war erst Ende letzten Jahres, wo ich zum ersten Mal begriffen habe, dass das Schreiben nur kurze Zeit hilft und es besser ist über Probleme zu sprechen, sie in Angriff zu nehmen und loszuwerden statt sie ewig mit sich herumzuschleppen.

Wie schon gesagt, manchmal dauert es einfach etwas länger… aber letztendlich komme ich auch ans Ziel.

Depressionen sind abgehakt. Ich bin sarkastisch und ironisch, werde oft als Arschloch bezeichnet, aber ich bin ein echt guter und vor allem sensibler Mensch. Wenn ich sarkastisch und ironisch bin, dann nicht weil ich ein Arsch bin, sondern, weil ich die Menschen zum Denken anregen möchte. Versteht halt leider nicht jeder, doch ich fahr’ für mich persönlich ganz gut damit.

Ich geige oft fremden Menschen meine Meinung, halte mich bei Freuden aber eher zurück, weil ich sie nicht verletzten möchte. Ich weiß, sollte eigentlich umgekehrt sein. Naja. Das lern ich irgendwann auch noch.

Ich bin definitiv manipulativ und ich glaube das ist auch das erste Mal, dass ich mir das so offen eingestehe. Ich krieg meinen Willen… fast immer, naja gut, eigentlich immer, wenn ich nicht zuvor gelangweilt bin und keinen Bock mehr habe.

Ich liebe Frauen, Sex und alles was dazugehört… klar habe ich Ansprüche, aber an dieser Stelle möchte ich einen Freund aus Spanien zitieren: “Girls… they are all beautiful.” seine Aussage ging noch ein wenig weiter, aber ja… ich lass es an dieser Stelle einfach stehen. Ich zocke leidenschaftlich gern, liebe Musik… klassisch, ruhig, elektronisch, beruhigend. Koch gern, aber nicht für mich allein.

Ich verstehe Menschen nicht – aber nicht im Sinne von, dass ich sie nicht verstehe, sondern dass ich nicht verstehe wieso sie manche Dinge tun. Also ich verstehs schon, aber irgendwie auch nicht oder anders: Ich kanns oft nicht nachvollziehen. Schwer zu beschreiben.

Kurzum: Ich bin wie ich bin. Widersprüchlich, sensibel, leidenschaftlich und manipulativ, charmant – wobei ich glaube manipulativ und charmant zusammen nennt man doch charismatisch oder nicht? Hehe.

Jah… viele “Ich”s aber ich glaube letztendlich habe ich wieder viel geschrieben und doch nichts gesagt.

Immerhin kann ich jetzt lachen, das ist doch auch schon mal was wert.

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